Turniererlös für den guten Zweck

von OV Heidenoldendorf-Hiddesen

Siegerpokal erinnert an Heiner Ostmann

Detmold-Heidenoldendorf. Im Jahr 1985 fand das „Heidenbach-Postpokalkegeln“ der SPD erstmals statt. Seit diesem Jahr hört die Siegertrophäe auf den Namen „Heiner-Ostmann-Pokal“. Die gastgebenden Sozialdemokraten wollen so die Erinnerung an den Begründer des Turniers wach halten.

„Heiner Ostmann war mehr als 14 Jahre Vorsitzender der Heidenoldendorfer SPD und hat 1985 das Heidenbachpost-Pokalkegeln begründet“, erinnerte SPD-Chef Dennis Maelzer zu Veranstaltungsbeginn. Ostmann war Mitglied im Heidenoldendorfer Gemeinderat und später im Stadtrat Detmold, zudem war er Heidenoldendorfer Ortsvorsteher. Ihm war es gelungen, Willy Brandt nach Heidenoldendorf zu holen - ein Höhepunkt für die örtliche SPD-Geschichte. Ende des vergangenen Jahres verstarb Heiner Ostmann im Alter von 83 Jahren.

Beim Kegelturnier traten in diesem Jahr elf Teams auf den Bahnen des „Kohlpott“ an. Einen souveränen Sieg errangen die „Krähenberger“. Sie landeten beim Wettbewerb der Heidenoldendorfer Vereine mit 414 Holz auf Platz eins. Eine Punkteausbeute, die lange nicht erreicht wurde. Den zweiten Platz sicherte sich die Mannschaft des Turnvereins. Mit 339 Holz lagen sie 7 Punkte vor den Vorjahressiegern der Feuerwehr.

Den vierten Rang belegte der Freibadförderverein mit 326 Holz vor dem Team des Kohlpott. Auf den weiteren Rängen folgten CDU, Feuerwehr II, SPD und die Damen des BSV Heidenoldendorf. Die Damen des Turnvereins ließen die Kegler des Heimat- und Verkehrsvereins hinter sich.  Mit 278 Holz ging so der Schlusslicht-Pokal an den HVV. Da der Kohlpott die Bahnen kostenfrei zur Verfügung stellte, kann das Startgeld in voller Höhe für einen noch zu bestimmenden guten Zweck im Dorf zur Verfügung gestellt werden.

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