von Andreas Fiedler
Detmold.
CDU und SPD stehen geschlossen hinter dem Kommunalen Ordnungsdienst Detmold.
Die Fraktionsspitzen von CDU und SPD im Detmolder Stadtrat haben den Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Detmold besucht, um sich aus erster Hand über aktuelle
Arbeitsschwerpunkte, Herausforderungen im Alltag sowie die Folgen jüngster Veröffentlichungen in den sozialen Medien zu informieren.
Beide Fraktionen machten dabei deutlich: Sie stehen geschlossen hinter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes.
Der Kommunale Ordnungsdienst leistet einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Ordnung und ein gutes Zusammenleben in Detmold. Diese Arbeit verdient Respekt, Anerkennung und
Rückhalt — nicht Spott, Herabwürdigung oder öffentliche Verunglimpfung.
Mit ihrem Besuch setzten CDU und SPD ein klares politisches Zeichen gegen die jüngsten Beiträge in den sozialen Medien.
„Wer städtische Beschäftigte öffentlich lächerlich macht, überschreitet eine Grenze“, erklären CDU und SPD. „Kritik an Verwaltungshandeln ist selbstverständlich legitim.
Aber persönliche Herabwürdigung, diffamierende Darstellungen und ins Lächerliche gezogene Videos sind kein Beitrag zur politischen Debatte, sondern ein Angriff auf den respektvollen Umgang in unserer Stadt.“ Der Detmolder Stadtrat hat sich selbst zu einem wertschätzenden Miteinander verpflichtet — und zwar nicht nur innerhalb von Ratssitzungen, sondern auch darüber hinaus. Jedes Ratsmitglied trägt Verantwortung für das politische Klima in der Stadt und hat sich verpflichtet, zum Wohle Detmolds zu handeln.
Diffamierende Beiträge beschädigen nicht nur das Ansehen einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern erschweren auch die tägliche Arbeit des Kommunalen Ordnungsdienstes. Wer Beschäftigte der Stadtverwaltung öffentlich bloßstellt, nimmt in Kauf, dass Respekt gegenüber staatlichen und kommunalen Institutionen weiter schwindet. Damit werden gesellschaftliche Anstandsgrenzen verschoben, was dem demokratischen Miteinander schadet.
CDU und SPD betonen, dass politische Auseinandersetzung hart in der Sache sein darf. Sie müsse aber fair bleiben und dürfe nicht auf Kosten von Menschen geführt werden, die im Dienst der Stadt stehen, oder sich für das Gemeinwohl einsetzen. Gerade Mandatsträgerinnen und Mandatsträger hätten eine besondere Vorbildfunktion. Wer diese Verantwortung missachtet, beschädige nicht nur den politischen Stil, sondern auch das Vertrauen in kommunale Ratsarbeit. „Wir stehen an der Seite des Kommunalen Ordnungsdienstes“, erklären die Fraktionsspitzen von CDU und SPD abschließend. „Respekt gegenüber den Beschäftigten der Stadt Detmold ist für uns nicht verhandelbar. Wer politische Verantwortung trägt, muss auch bereit sein, sich an die Maßstäbe von Anstand, Fairness und Wertschätzung zu halten.
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